Foto: Wissen wie - das ist leicht. Es tun - das ist die Herausforderung.

12 Wochen – 12 Herausforderungen

Du weißt, wie du gesünder leben kannst, nicht wahr? In jedem Provinzblatt gibt es Gesundheitstipps, und im Internet, da ist (fast) alles Wissen dieser Welt nur einen Klick entfernt. So ist es mit vielen Dingen. Eigentlich wissen wir, wie es geht – wir tun es trotzdem nicht.

So weit, so menschlich. Gewohnheiten üben nun einmal eine geradezu magnetische Anziehungskraft aus. Es ist viel leichter, ihnen nachzugeben, als sich aus ihrem Kraftfeld zu befreien. Was tun? Du kannst ein Gegengewicht erschaffen, ein Kraftfeld, das stärker als die Gewohnheit ist.

  1. Manche schaffen das mit purer Willenskraft, und ich bewundere sie sehr. Den meisten geht es wie mir: Die Willenskraft erlahmt eher früher als später, und die Gewohnheit zieht uns wieder in ihre starken Arme.
  2. Auch Ziele, Visionen können funktionieren – sofern es wirklich deine sind. Ich erinnere mich an Waldemar – ja, er hieß wirklich so – den ich bei einem Seminar kennenlernte. Als starker Raucher ging es ihm auf die Nerven, wie schnell er beim Laufen schlapp machte, und dass er beim Treppensteigen bereits nach zwei Stockwerken aus dem letzten Loch pfiff. Er wollte sich aber auf keinen Fall quälen, das Leben sei schon so hart genug! Also rauchte er seelenruhig weiter, wünschte sich jedoch täglich ein paar Mal mit Inbrunst: „Ich will frei durchatmen können.“
    Das ging, wenn ich mich recht erinnere, vier Monate lang. Dann holte er eines Tages wieder eine Zigarette aus der Packung, steckte sie in den Mund – und warf sie weg. Der Wunsch, frei durchatmen zu können, war so stark geworden, dass er jetzt mehr Anziehungskraft als die Gewohnheit hatte. Waldemar hat nie wieder geraucht.
  3. Wenn genügend kleine Magnete zusammenhelfen, können sie einen großen Magneten übertreffen: Das ist der Vorteil von Gruppen, Erfolgsteams, Weggefährten. „Du hältst heute durch? Dann schaffe ich das auch.“
  4. Mit einem Personal Trainer hätte ich auch eine solche Figur“, sagt meine Freundin, Deckname Queenie, wenn sie mal wieder auf das Foto einer beneidenswert straffen Hollywood-Schönheit stößt. Da hat sie recht. Buche dir eine Trainerin, einen Coach: Je mehr du bezahlst, desto motivierter wirst du sein. (Ich sollte wirklich mal wieder meine Preise erhöhen …)
  5. Tu’s für jemanden, den du liebst – das kann ein mächtiger Befreiungsmagnet sein. Viele schwangere Frauen hören zum Beispiel auf, zu rauchen und zu trinken. (Zur Erinnerung: Wir sprechen hier von Gewohnheiten, nicht von Sucht.)

Was hat dir schon geholfen, eine unliebsame Gewohnheit loszuwerden? Poste es doch im Kommentar: Vielleicht ist das genau der Tipp, der einem anderen hilft.

Fordere deine Gewohnheiten heraus!

Zwölf Wochen lang mit mir im Team, dann haben wir es leichter. Es geht um  Denkgewohnheiten, natürlich, das ist hier ja die Denkdiät. Also, nächste Woche geht’s los! Ich freue mich, wenn du dabei bist.

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