Frau am Lotusteich

Atme dich gelassen

Stress? Ärger? Frustriert? Nervös? Die verlängerte Ausatmung beruhigt dein Herz und deinen Geist. Wenn das mal keine gute Nachricht ist …

Verlängerte Ausatmung: Detox

Zuerst ein paar Fakten:
Die Umgebungsluft enthält ca. 20 % Sauerstoff und 0,03 % Kohlensäure.
Die Ausatmungsluft enthält ca. 17 % Sauerstoff und 3 – 4 % Kohlensäure.

Mit dem Ausatmen wird der Körper buchstäblich entsäuert, und wer länger ausatmet, entgiftet auch stärker. Bei verlängerter Ausatmung enthält die Ausatmungsluft nur mehr ca.
14 % Sauerstoff, dafür aber 5 – 6 % Kohlensäure. Der Körper wird also besser gereinigt, und weil wir mehr Sauerstoff aufnehmen, werden Vitamine und Nährstoffe leichter absorbiert, mehr weiße Blutkörperchen gebildet und das Lymphsystem wird gestärkt.

Aber das ist noch nicht alles!

Verlängerte Ausatmung: Relax

Atem- und Herzrhythmus sind eng aneinander gekoppelt. Wenn wir schneller atmen, weil wir zum Beispiel rennen oder Walzer tanzen, schlägt auch das Herz schneller. Logisch: Wir brauchen mehr Energie, der Sauerstoff muss in die Zellen kommen, das Blut schneller fließen.

Ausatmen bewirkt Entspannung! Wenn wir die Atmung bewusst verlangsamen, verlangsamt sich auch der Herzschlag: ein superwirkungsvolles, absolut legales Beruhigungsmittel - und noch dazu gratis.

Gelassen in ein paar Atemzügen – einfacher geht’s nicht

Das Prinzipt: Du atmest länger aus als ein. Das Ziel: Du atmest um ein Vielfaches länger aus als ein. Damit atmest du mehr CO2 aus, schaffst also mehr Kohlensäure aus dem Körper, reinigst das Blut und sorgst dafür, dass es mehr Sauerstoff aufnehmen kann.

Starte damit, dass du doppelt so lange aus- wie einatmest. Sobald du das leicht schaffst, atme noch länger aus. Könner schaffen das Zwanzigfache, aber streng dich nicht an! Du willst schließlich gelassener werden.

Bleib spielerisch: Ausatmen in Varianten

  • zählen (das bietet sich beim Gehen an)
  • summen
  • singen
  • seufzen (herrlich entspannend)
  • pfeifen
  • “fffffffff …”
  • Spruch aufsagen – z.B. ein kurzes Lieblingsgedicht, ein Gebet, ein Mantra, deine persönliche Beruhigungsformel

Wofür immer du dich entscheidest, mach es ein paar Minuten lang, bis du das Gefühl hast, ruhiger zu sein. Dabei hilft es, wenn du eine Hand auf die Brust legst und dir vorstellst, der Atem würde durch das Herz strömen.

Regelmäßiges “Trockentraining” sorgt übrigens dafür, dass dir die verlängerte Ausatmung im Stress- oder Ärgerfall auch einfällt und du dich tatsächlich damit beruhigen kannst. Also, probier’s gleich einmal aus!

Ein Gedanke zu „Atme dich gelassen

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