Spruchbild: Das Leben hast du geschenkt bekommen. Erfüllen musst du es selbst.

Die Herausforderung – 2. Woche

Vielleicht hast du dir auch schon einmal etwas vom Universum gewünscht. Oder du hast  ein Bittgebet zum Himmel geschickt oder eine Visionscollage gebastelt. Ob das gut ist? Das kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Wie happy ein End ist, kommt schließlich immer darauf an, an welcher Stelle abgeblendet wird.

Daher erst einmal meine Frage an dich: Hat es etwas gebracht? Hast du erreicht, was du dir gewünscht hast?

Hoppla, wieso erreicht? Wieso nicht: Hast du bekommen, was du dir gewünscht hast?

Weil „erreichen“ aktiv ist. Natürlich bekommen wir vieles geschenkt, das Leben zum Beispiel, aber gebratene Tauben fliegen einem nur im Märchen in den Mund. Für gewöhnlich müssen wir etwas tun, um uns das Gewünschte zu besorgen, zum Beispiel vom Sofa aufstehen und in der Küche ein Täubchen braten. Oder ein Tofuschnitzel. Die braten sich nämlich nicht von selbst.

Du kannst natürlich auch auf der Couch sitzen bleiben. Dann ist dir eine gute Mahlzeit eben grad nicht so wichtig. Andererseits, wenn jetzt ein smarter Kellner vorbeikäme und sie dir  servierte, dann würdest du schon zugreifen. Mitnehmen ja, selber machen nein. Völlig in Ordnung, nur solltest du dann nicht meckern (Denk an Woche 1!), dass du auf deinem Sofa nichts zu futtern kriegst.

Ach so, in deinem Bittgebet ging es nicht um gebratene Tauben, sondern um einen richtig gut bezahlten, richtig guten Job? Auf dem Visionsplakat klebten Bilder von deiner Traumfigur, deinen Traumreisezielen und deinem Traummann oder deiner Traumfrau?  Herzlichen Glückwunsch, wenn du dir deine Wünsche erfüllen konntest!

Wenn du jetzt die Schultern hängen lässt und „Ist leider nichts geworden“ murmelst, kann ich dich trösten: Im Grunde hast du das alles gar nicht gewollt.

Kannst du die Tomaten bitte woanders hin werfen?

Im Ernst. Wenn du herausfinden möchtest, ob und wie sehr du etwas willst, schau dir an, wie stark du dich engagierst, um es zu erreichen. Die Brüder McWilliams schreiben in ihrem Buch  „Lebe ohne Sorge“:

„Ein Großteil negativen Denkens, viele Depressionen, Frustrationen, Krankheiten und ähnliches stammen von Menschen, die glauben, sie würden sich etwas wünschen, das aber eigentlich gar nicht tun. […] Wenn Sie der Ansicht anhängen, Sie würden sich etwas wünschen, aber keine aktiven Initiativen einleiten, um das Erwünschte zu bekommen, machen Sie sich nur etwas vor.“

Und hier kommt dein Kalender ins Spiel. Welcher Wunsch treibt dich gerade um? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und notiere, was du in nächster Zeit konkret tun kannst, um dem näher zu kommen. Schreib dir die nächsten Schritte in den Kalender und erledige sie. Und dann die nächsten und die nächsten, bis du dein Ziel erreicht hast oder ihm so nahe wie möglich gekommen bist.

In dir sträubt sich was? Das ist alles so mühsam? Wunderbar, hör auf dir was vorzumachen und befreie dich von diesem Wunsch, egal, was dein Arzt oder deine Oma dazu sagen. Genieß dein Sofa ab heute mit bestem Gewissen, statt dich wie bisher mit „ich sollte“, „eigentlich“ oder „ich müsste endlich mal“ herumzuquälen.

Du möchtest schon, aber du traust dir’s nicht zu? Das ist leider eine Ausrede. Wenn du es wirklich willst, dann kümmerst du dich um die Unterstützung, die du brauchst: Bücher, Mentorin, Selbsthilfegruppe, Nachbar, Freunde, Coach. Und dann runter vom Sofa, um das anzupacken, was du wirklich willst.

Das Leben hast du geschenkt bekommen. Erfüllen musst du es selbst.

Der Denkdiät-Club hilft dir dabei.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „Die Herausforderung – 2. Woche

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