Spruchbild: Lass dich herausfordern!

Es ist leichter, als du fürchtest, und bringt mehr, als du erwartest.

Nichts, was du jemals leistest, geht verloren: keine Anstrengung, keine Mühe, kein Recken und Strecken. Vielleicht sind die Früchte nicht gleich sichtbar, vielleicht dauert es lange, bis du ernten kannst – aber wenn du dran bleibst, wenn du immer wieder anfängst, wirst du dich am Ende wundern, wie weit du gekommen bist.

Das waren sie, die 12 Herausforderungen in 12 Wochen. Lass dich immer mal wieder von einer fordern - tageweise, wochenweise, lebenslang. Ich wünsche dir viel Sportsgeist dabei, fröhliches Wachsen und fröhliches Scheitern. Und damit du nicht so viel herumklicken musst, hier noch einmal alles hübsch im Überblick:

1. Hör auf zu meckern!

Das HeartMath-Institut in Boulder Creek (USA) hat gemessen, dass deutliche Unterschiede im Magnetfeld des Herzens nachzuweisen sind, je nachdem, ob eine Person gut drauf ist oder nicht – und zwar auch noch in ein paar Metern Entfernung! Ein Meckerstopp lohnt sich also.

2. Das Leben hast du geschenkt bekommen.
Erfüllen musst du es selbst.

Wünsche sind schön und gut, aber für gewöhnlich müssen wir etwas tun, um uns das Gewünschte zu erobern. Gebratene Tauben fliegen einem nur im Märchen in den Mund.

3. Du hast einen Tag ohne Wunder erlebt? Wach auf!

Ausgerechnet der französische Künstler Yves Klein, Mitbegründer und führender Vertreter des “Nouveau Réalisme”, also des “Neuen Realismus”, sagte: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Das Leben wird bunter, freundlicher und schöner, wenn du die Wunderbrille aufsetzt. Das tust du, indem du aufhörst, alles für selbstverständlich zu nehmen.

4. Gerecht? Ungerecht? Ist doch egal?

Unrecht zu erleiden ist bedeutungslos, bis man sich immer wieder daran erinnert. (Konfuzius)

Fehler machen ist menschlich. Ungerecht sein ist menschlich. Es ist nicht besonders schön, nicht besonders begrüßenswert, erstrebenswert schon gar nicht – aber es kommt vor. Ab und zu sind wir alle schon ungerecht gewesen. Du und ich, wir haben immer die Wahl: Wollen wir auf Gerechtigkeit bestehen oder lieber glücklich sein?

5. Mach weiter!

Ideen spinnen ist bunt und toll; sie ausarbeiten kann ganz schön grau und hart sein. Aber es geschafft zu haben – das ist der Himmel. Denn die Idee ist nur das Samenkorn. Wenn du es nicht einsetzt und wässerst und versorgst, bleibt es, was es ist: ein Samenkorn.  Früchte ernten die Beharrlichen.

6. Opfer sein ist eine Tätigkeit.

Das Leben ist niemals “alternativlos”, sondern nur dein Denken. Stell dir andere Fragen, und du wirst andere Antworten bekommen. Wenn du darauf beharrst, ein armes Opfer zu sein, musst du einen Teil der Realität ausblenden, die Realität deiner Wahlmöglichkeiten.

7. “Ich muss” ist Sklavensprache.

Mach es dir zur Gewohnheit, jedes Muss zu hinterfragen – egal, ob es von jemand anderem kommt oder aus deinem eigenen Kopf.

8. Du hast etwas verloren? Sei froh.

Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt. (Rainer Maria Rilke)

9. Hör auf zu jammern!

Beim Jammern ziehst du nicht nur anderen den letzten Nerv, du ziehst dich auch selbst energetisch in den Keller. Jammern ist ein Energiefresser. Jammern ist der Energiefresser. Du singst dir selber vor, was für ein armes Schwein du bist – und das wirkt. Self-fullfilling prophecy. Dabei gibt es viel bessere Strategien, um das zu bekommen, was du brauchst.

Im Denkdiät-Club wird übrigens gar nicht gejammert. Im Gegenteil, da zauberst du dir Sonne ins Herz. Schau doch einfach mal vorbei, am 9. Dezember ist die nächste Clubstunde.

Anmelden kannst du dich hier.

10. Sei öfter mal still.

Still sein schärft den Blick, die Sinne.

Still sein ist die Boje, an der du dich verankern kannst – im Gewoge des echten Lebens und in der Sturmflut täglicher Information.

11. Hättest du dieses Problem nicht, hättest du ein anderes.

Probleme sind für die Persönlichkeit, was Schwerkraft für die Muskeln ist. Astronauten, die aus der Schwerelosigkeit des Alls kommen, müssen erst einmal Muskeln aufbauen, bevor sie wieder auf der Erde herumlaufen können. Widerstand macht Muckis! Probleme machen Seelenmuckis, Charaktermuskeln.

12. Heute keine Ausreden!

Ausreden schreiben keine Bücher, Ausreden verbrennen keine Kalorien. Ausreden bringen keine Kunden, Ausreden bestehen keine Prüfungen. Ausreden retten keine Ehen, Ausreden … bringen nichts.

Willst du dich weiter herausfordern lassen?

Dann komm in den Denkdiät-Club. 

2 Gedanken zu „Es ist leichter, als du fürchtest, und bringt mehr, als du erwartest.

  1. Marie

    Hallo Reingard,

    mit deinen 12 Punkten hast du es sehr schön auf den Punkt gebracht. Wobei es ja eine lange Liste ist, an der man schon eine Zeitlang zu arbeiten hat ;-)
    Ich finde es besonders schwer, zur Ruhe zu kommen und die kleinen Geschenke des Lebens ausreichend zu würdigen. Es ist ein langer Prozess, in dem man sich immer wieder daran erinnern muss, was wirklich wichtig ist.
    Und jedes Mal geht es ein wenig leichter…

    Liebe Grüße und alles Gute!
    Marie

    Antworten
    1. Reingard Gschaider Artikelautor

      Liebe Marie,

      oh ja, an der Liste lässt sich ein Leben lang arbeiten :-). Und wie du geschrieben hast: Jedes Mal geht es ein wenig leichter.

      Ich wünsche dir wachsende Freude an den kleinen Geschenken des Lebens!

      Herzlich,
      Reingard

      Antworten

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