Spruchbild: "Heute keine Ausreden!"

Ausreden schreiben keine Bücher. Ausreden verbrennen keine Kalorien.

Es passiert so schnell. Als hätte das Gehirn ein Expressarchiv an Ausreden, fix und fertig und so hurtig auf der Zunge, dass sie ausgesprochen sind, bevor du überhaupt zum Denken kommst. Und wenn das Gehirn einmal nicht liefern sollte, findest du im Netz dutzende Seiten mit vorgefertigten Ausreden – fürs Schwarzfahren, fürs Verbummeln der Semesterarbeit, für chronische Unpünktlichkeit, für jede mangelhafte Leistung.

“Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.”

An dieser populären Weisheit ist natürlich auch etwas dran. Einen Haufen Ausreden produzieren wir nur deshalb, weil wir nicht nein sagen … können? Hand aufs Herz: Du kannst schon. Du magst aber nicht. Du willst nicht. Du scheust die Konsequenzen. Du greifst lieber zu dieser klitzekleinen Ausrede, die dein Gehirn so bereitwillig liefert.

Tja, mach ich auch. Das bedeutet aber, dass wir damit jedes Mal eine Wachstumschance zum Teufel jagen. Und wenn’s nur darum ginge, dich selbst ein bisschen besser kennen zu lernen – z.B. was du wirklich willst und was nicht.

Ausreden sind wie Alkohol: Weichzeichner für die Wirklichkeit. Und sie sind, auch wenn du das genau so ungern hörst wie ich, sie sind Lügen. Wir lügen uns in die Tasche und andern ins Gesicht, dass wir ja schon hätten und ganz sicher würden, wenn …

Alles Ausreden. Aber heute nicht. Heute keine Ausreden.

Machst du mit?

 

Ein Gedanke zu „Ausreden schreiben keine Bücher. Ausreden verbrennen keine Kalorien.

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