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Viel Schaffen ohne Stress: Was wirklich hinter Verschieberitis steckt und wie sie augenblicklich verschwindet (4, Ende)

Ein paar verrückt arbeitsreiche Wochen liegen hinter mir, voller Seminare, Vorträge und Coachingstunden. Eine liebe Kollegin, die von meinem Pensum wusste, meinte letzte Woche nach einem Vortrag: „Dass du noch so präsent und konzentriert sein kannst! Und du siehst noch dazu gut aus, gar nicht erschöpft.“

Danke für die Blumen, Kerstin, und du hast mir etwas bewusst gemacht: Ich war nicht gestresst. Ich bin es immer noch nicht, obwohl mein voller Terminkalender bis gestern Abend reichte und ich heute allerlei erledige, was eine Weile zurückstehen musste – zum Beispiel diesen Blogbeitrag schreiben.

Warum nur bin ich nicht gestresst?

Weil es mir meistens gelungen ist, diese Stimme in meinem Kopf zu ignorieren, die alles bewertet und kommentiert. Im Rückblick erkenne ich voller Erstaunen, wie viel Energie mir das gespart hat. Mein Fazit: Stress entsteht nicht durch das, was alles zu tun ist, sondern durch das, was ich darüber denke:

„Das muss ich auch noch machen!“
„Das schaffst du nicht.“
„Ich bin müde, ich will mich endlich erholen.“
„Das ist mörderisch, das hält ja keiner durch.“
„Ha, schau, was du alles nicht erledigst!“
„Schnell, schnell!“
„So ein Stress!“
„Ich habe einfach keine Selbstdisziplin.“
„Das überfordert mich.“
„Ich mag nicht mehr.“

Wenn du solchen Gedanken Beachtung schenkst, wuchern sie und breiten sich aus. Sie fressen deine Energie, und so geschwächt, musst du dich durch deine Aufgaben quälen: Bald pfeifst du aus dem letzten Loch, kein Wunder. Also noch einmal, weil es so wichtig ist:

Stress entsteht nicht durch das, was alles zu tun ist, sondern durch das, was du darüber denkst.

Hier öffnet sich dein Weg aus der Verschieberitis: Gedanken wahrnehmen, darüber lachen, Aha sagen (oder sie sonstwie nicht ernst nehmen) – und anfangen. Immer wieder. So oft, bis die Sache erledigt ist. Das bringt viel mehr, als dich zu fragen, warum du nur immer alles verschiebst und welche Kindheitserlebnisse Schuld dran sein mögen. Jede Begründung stammt aus der Vergangenheit, aber du lebst jetzt. Jetzt fängt dein neues Leben an.

Und jetzt.

Und jetzt.

In jedem Augenblick. Frisch und neu. Jetzt verschiebst du nicht, jetzt fängst du an. Und wenn du verschiebst, lachst du darüber und fängst wieder an. Und wieder. Und wieder.

Gut, nicht wahr? Ich freue mich, wenn es dir hilft, und jetzt gehe ich spazieren. Morgen nehme ich mir frei.

Ein Gedanke zu „Viel Schaffen ohne Stress: Was wirklich hinter Verschieberitis steckt und wie sie augenblicklich verschwindet (4, Ende)

  1. Lora

    Helft mir bitte was ist das 😢😢😢😨 ich wollte heute ganz normal schlafen gehen ich leg mich hin mach meine augen zu auf einmal zittern meine augen unbewusst …..ich denk was oder stell mir was vor wie jeden abend dann verschwinden meine gedanken alles wird schwarz und ich fühl mich als ob ich tot wäre das war der schlimmste tag in meinem leben ich ich konnte nichts denken es ging nicht man es fing nicht wirklich nicht😨😨 wenn ich an was gedacht habe ider vorgestellt dann ist es sofort verschwunden oder klein geworden oder ganz groß und dann ist alles schwarz geworden und ich hab so komische gefühl gehabt mein herz hat geklopft wie keine ahnung was immer wenn ich meine augen auf gemacht habe war alle gut sobald ich sie zu gemacht habe hab ich mich gefühkt als wäre ich tot ich konnte nix denken alles schwarz und so komisch ich kann das nicht erklären ich hatte dass auch mal wo ich 7 war da war das aber war nicht so schlimm wie heute ich werde diesen tag nie vergessen ich dachte ich wäre tot hab dann geweint weil das war kein traum ich kann das nicht erklären man….

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